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Losungswort Es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: „Erkenne den HERRN“, denn sie sollen mich alle erkennen, beide, Klein und Groß, spricht der HERR. Jeremia 31,34 Lehrtext Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die Jesus tat, und die Kinder, die im Tempel schrien und sagten: Hosianna dem Sohn Davids!, entrüsteten sie sich und sprachen zu ihm: Hörst du auch, was diese sagen? Jesus sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen: Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet? Matthäus 21,15-16
Der neue Bund
Im Umfeld des heutigen Losungswortes wird prophezeit, dass Gott mit seinem Volk Israel einen neuen Bund aufrichten will. Zudem wird beschrieben, was diesen Bund ausmacht. Wörtlich heißt es: „Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.“(1) Dann wird keiner mehr andere lehren, „den HERRN“ zu erkennen, denn „sie sollen mich alle erkennen, beide, Klein und Groß, spricht der HERR.“ Im Lehrtext lesen wir nun von Kindern, die im Tempel „Hosianna dem Sohn Davids!“ riefen. Das irritierte Jesus im Gegensatz zu einigen anderen nicht. Erfüllte sich doch gerade die Prophetie im Losungswort an ihnen.(2) Alles, was wir über den Neuen Bund lesen, erfüllt sich, wenn wir an Jesus Christus glauben. In ihm finden wir Vergebung und ein von innen her verändertes Leben, was sich sowohl auf uns persönlich als auch auf unseren Umgang mit anderen auswirkt. Ich habe mich einmal gefragt: Weshalb gibt es überhaupt die Gebote Gottes, weshalb haben wir auch heute so viele Gesetze und Verordnungen? Sie alle dienen ja dazu, Menschen davon abzuhalten, Böses zu tun. Wenn aber Gott seinen guten Willen in unser Herz schreibt, dann wollen wir von vornherein nichts Böses tun. Das mag für einige wie eine Illusion klingen. Wie ich es wahrnehme, beschreibt es auch nicht unseren Istzustand als Christen – jedoch Gottes Ziel mit uns. Diesem Ziel möchte ich nachjagen. Träumen auch wir davon, dass immer mehr von Christus in unserem Leben erkennbar wird? Ich denke: Diesen Traum sollten wir nie aufgeben. Einen gesegneten Sonntag wünscht Pastor Hans-Peter Mumssen (1) Jer. 31,33b [Luther 2017] (2) siehe auch: Luk. 18,17 [Neue Genfer Übersetzung] Als Gebet heute eine Strophe aus dem Lied „Nimm du mich ganz hin“: Nimm du mich ganz hin, o Gottessohn. Mit deinem Geiste jetzt in mir wohn. Sei mir im Herzen König allein, lass alle sehen, dass ich ganz dein. Amen. Text: Adelaide Addison Pollard (1907) Melodie: George Coles Stebbins (1846-1945)
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