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Gedanken zur Tageslosung

für Dienstag, den 24.02.2026

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Losungswort
Ich weiß, dass der HERR des Elenden Sache führen und den Armen Recht schaffen wird.
Psalm 140,13

Lehrtext
Wenn ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und Mangel hat an täglicher Nahrung und jemand unter euch spricht zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat - was hilft ihnen das?
Jakobus 2,15-16

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

Wie Gottes Hilfe fließt

Immer wieder liest man in der Bibel, dass Gott sehr genau darauf schaut, wie man mit Menschen umgeht, die bedürftig sind. Eine besondere Wucht bekommt das, wenn Jesus über die letzte Zeit spricht und denjenigen den Zutritt in das Reich des Vaters verwehrt, die sich nicht um diejenigen gekümmert haben, die am Rand der Gesellschaft standen.(1)
Solche Verse lösen manchmal Druck und Ängste aus. Auch der Lehrtext wird mitunter als erhobener Zeigefinger verstanden, immer und allezeit helfen zu müssen. Nun heißt es im Losungswort: „Ich weiß, dass der HERR des Elenden Sache führen und den Armen Recht schaffen wird.“ David, der Verfasser, bringt darin sein Vertrauen zum Ausdruck, dass es Gott ist, der sich um die „Elenden“ und „Armen“ kümmert. Ist uns das ebenfalls klar? Heißt das womöglich, dass es für uns da gar nichts zu tun gibt, da Gott es ja macht?

Machen wir uns doch einmal klar, dass Gott jeden Menschen sieht. Er sieht, was jemand braucht. Er sieht auch, was jemand hat. Die Frage ist, ob wir bereit sind, in unserem Umfeld diejenigen wahrzunehmen, die bedürftig sind. Es ist keine Option, sie mit frommen Worten abzuspeisen. Hier werden wir ganz praktisch zu einem Werkzeug Gottes, wenn wir dabei helfen, dass jemand das hat, was er oder sie zum Leben braucht.

Mancher argumentiert da: „Ich kann doch aber nicht jedem helfen …“ Das müssen wir, wie ich es verstehe, auch gar nicht. Immerhin ist es ja Gott, der sich um die Armen kümmert. Er hat den Überblick. Ich meine jedoch, wir sollten unsere Herzen für sein Reden offenhalten. Dann ist es, wie Jakobus schreibt, „ein Bruder oder eine Schwester“ – und nicht mehr alle Armen dieser Welt. Fangen wir doch da an. Wenn wir das tun, was uns möglich ist, fließt Gottes Hilfe – auch durch uns.

Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen

(1) Matth. 25,41-46

Gebet:
Vater im Himmel, danke, dass wir mit allem zu dir kommen können, sowohl mit unseren eigenen Nöten als auch mit dem, was wir bei anderen sehen. Du weißt, dass uns das manchmal schier überfordern will. Lenke unseren Blick auf das, was für uns persönlich dran ist. Hilf uns, nicht nur auf die eigenen Möglichkeiten zu schauen, sondern vor allen Dingen auf dich. Schenke Bereitschaft und Möglichkeiten, deine Hilfe fließen zu lassen. Das bitte ich in Jesu Namen, Amen.


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