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Losungswort Ich will den HERRN loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein. Psalm 34,2 Lehrtext Gott hat uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Lob seiner herrlichen Gnade. Epheser 1,5-6
Gottes Lob durch uns
Im heutigen Losungswort aus Psalm 34 ist es David, der sagt, er wolle Gott „allezeit“ loben. Interessant ist, in welchen Umständen David das ausrief. So heißt es zu Beginn des Psalms: „Von David, als er sich wahnsinnig stellte vor Abimelech und dieser ihn vertrieb und er wegging.“(1) Verfolgt von seinem Schwiegervater Saul hatte David versucht, sich bei König Abimelech, einem feindlichen König, zu verstecken. Als man ihn dort erkannte, benahm er sich so, als wäre er verrückt, sodass man froh war, ihn wieder loszuwerden.(2) Dieser Bericht macht deutlich, dass David nicht ständig ein „Halleluja“ auf den Lippen hatte. Betrachtet man Psalm 34 einmal näher, entdeckt man viele verschiedene Aspekte. Zum einen ist da die Freude über die Errettung vor Feinden sowie der Dank dafür. Daraus entwickelt sich eine Proklamation über Gottes Macht und Güte. Ebenso finden sich Hinweise, wie man ein Leben führt, das Gott gefällt. Das Leid kommt ebenso zur Sprache wie Gottes Trost. Zudem wird das Schicksal derer erwähnt, die Gott verachten. Und schließlich heißt es am Ende: „Der HERR erlöst das Leben seiner Knechte, und alle, die auf ihn trauen, werden frei von Schuld.“(3) Was bedeutet das nun in Bezug darauf, Gott zu loben? Wie ich es sehe, umfasst das Lob Gottes unser ganzes Leben. Im Lehrtext sagt der Apostel Paulus, dass Gott uns von Anfang an dazu bestimmt hat, durch Jesus Christus seine Kinder zu werden, „zum Lob seiner herrlichen Gnade.“ Das ist die Berufung eines jeden Christen. Geht es uns gut, dürfen wir Gott dafür danken. Sind wir in Not und Bedrängnis, dürfen wir ihn um Hilfe anrufen. So oder so verkünden wir, dass Gott bei uns ist, dass er die Macht hat und dass wir unsere Hoffnung auf ihn setzen. Unser Lob mag nicht immer vor Freude übersprudelnd sein. Manchmal ist es vielleicht sogar eher ein Seufzen. Aber es ist da – weil Gott da ist.
Einen gesegneten Tag wünscht Angela Mumssen (1) Ps. 34,1 [Luther 2017] (2) 1.Sam. 21,11-16 (3) Ps. 34,23 [Luther 2017] Als Gebet eine freie Übersetzung des Gospels „My Tribute“: Wie kann ich für all das danken, was du für mich getan hast? Dinge, die ich nicht verdient habe, doch du gabst sie, um mir deine Liebe zu zeigen. Die Stimmen von tausend Engeln könnten meine Dankbarkeit nicht zum Ausdruck bringen: Alles, was ich bin und je zu sein hoffe, verdanke ich nur dir. Gott allein sei die Ehre, Gott allein sei die Ehre für das, was er getan hat: Durch sein Blut hat er mich gerettet, mit seiner Kraft wiederhergestellt. Gott allein sei die Ehre für alles, was er getan hat. Original: Andraé Crouch
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