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Gedanken zur Tageslosung

für Montag, den 20.05.2024

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So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße! Was ist denn das für ein Haus, das ihr mir bauen könntet?
Jesaja 66,1

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
1. Korinther 3,16

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

„Wisst ihr nicht?“

Das heutige Losungswort zeigt einmal mehr etwas von Gottes Größe und Andersartigkeit. Wer den Himmel als Thron und die Erde als Schemel für seine Füße hat, wird jedes für uns Menschen noch so beeindruckende Bauwerk als klein empfinden. Sicherlich können wir die Größe und Baukunst von Kirchen, Synagogen und Tempeln bestaunen. Wenn Gott uns dort begegnet, hat das allerdings wenig mit dem jeweiligen Gebäude zu tun. Es liegt schlicht und einfach daran, dass er selbst zu den Menschen kommen will. Wer ihn sucht, der wird ihn finden, wer ihn anruft, dem wird er antworten.(1)

Es geht jedoch noch weiter: Der große und allmächtige Gott, für den das größte und prächtigste Gotteshaus noch zu klein ist, will in seinen Kindern wohnen! Davon lesen wir im Lehrtext, wo der Apostel Paulus schreibt: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ Offensichtlich war dies denen, an die Paulus schrieb, gar nicht bewusst. Als Bewohner der griechischen Stadt Korinth kannten sie vermutlich viele Tempel, die zahlreichen Göttern zugeordnet waren. Es ist also durchaus nachvollziehbar, wenn sie unwillkürlich davon ausgingen, dass auch Gott in einem „Gotteshaus“ wohnte.

Wie ist das bei uns? Wissen wir, dass Gott durch seinen Geist in uns wohnt, wenn wir seine Kinder sind? Wenn wir Jesus Christus im Glauben annehmen, ist das die Basis für uns als Tempel Gottes. Paulus schreibt dazu: „Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ (1.Kor. 3,11) Damit einher geht allerdings auch die Verantwortung, wie man auf diesem Grund weiterbaut.(2)

Das kann uns manchmal Angst machen, Gott nicht zu genügen. Doch der, der sich uns aus Liebe zugewandt hat, als wir ihn noch gar nicht beachteten, hat eben darum den Heiligen Geist in unser Herz gegeben, damit wir uns von ihm leiten lassen. Seine Liebe vertreibt die Furcht.(3)

Einen gesegneten Pfingstmontag wünscht
Angela Mumssen

(1) Jer. 29,12-14a (2) 1.Kor. 3,12-15 (3) 1.Joh. 4,16-18

Gebet:

Danke, Vater im Himmel, dass du in deinen Kindern wohnen willst. Danke für den Grund, den du durch Jesus Christus in meinem Herzen gelegt hast. Hilf mir, so darauf weiterzubauen, wie es deinem Willen entspricht. Leite mich darin durch deinen Geist, das bitte ich in Jesu Namen. Amen.


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