|
Losungswort Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN. Psalm 146,5 Lehrtext Jesus nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden. Matthäus 26,27-28
Das Abendmahl
Heute gehe ich einmal vom Lehrtext aus. Wir befinden uns ja in der Karwoche, und heute, am Gründonnerstag, erinnern wir uns unter anderem daran, wie Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl feierte. Die Einsetzungsworte klingen für viele Menschen sehr befremdlich. Brot, das jetzt den Leib Jesu darstellt, ein Kelch, dessen Inhalt für sein Blut steht – was genau soll das bedeuten? Warum bringt Jesus etwas, das wir essen und trinken, in direkte Beziehung zu seinem Sterben? Nun, Essen und Trinken nehmen wir ein – wir betrachten es nicht nur. Unsere Beziehung zum Sterben Christi soll also verinnerlicht und nicht nur bedauert werden. Es hat direkt etwas mit uns zu tun, wie es dann auch im Lehrtext heißt: „zur Vergebung der Sünden.“ Das Abendmahl greift die Botschaft des Passahmahls auf. Bevor Israel aus der ägyptischen Sklaverei freikam, ließ Gott eine letzte Plage kommen und tötete alle Erstgeburten der Ägypter – selbst die Erstgeburten der Tiere.(1) Doch die Israeliten konnten sich davor schützen, indem sie ein Lamm schlachteten und sein Blut an die Pfosten ihrer Häuser strichen. In ihren Häusern sollten sie das Fleisch der Tiere braten und essen, dazu noch ungesäuertes Brot. Im Grunde bezeichnet sich Jesus selbst im Abendmahl als das Lamm Gottes, dessen Blut diejenigen, die es zur Vergebung ihrer Schuld in Anspruch nehmen, vor dem Gericht Gottes schützt. Ich glaube nicht, dass im Abendmahl eine mystische Kraft wirkt. Wenn wir es aber im Glauben an Jesu Versöhnungstat zu uns nehmen, sind wir mit seinem Leiden und Sterben ebenso verbunden wie mit seiner Auferstehung. Jesu Opfer und unser Glaube an ihn wirken darin zusammen. Dazu passt auch das Losungswort, denn im Abendmahl bekennen wir, dass wir unsere ganze Hoffnung auf den Gott Jakobs setzen. Er sandte seinen Sohn in die Welt, um uns zu erlösen. Bei ihm finden wir Hilfe.
Einen gesegneten Tag wünscht Pastor Hans-Peter Mumssen (1) 2.Mos. 11,4-5 Als Gebet heute einen Vers aus dem Lied „Ist‘s wahr, dass Jesus starb für mich“: Ist‘s wahr, dass Jesus starb für mich und büßte meine Schuld? Dass Gottes Sohn am Kreuz verblich? O wundersame Huld! An dem Kreuz, an dem Kreuz brach der Morgen mir an, und des Blinden Auge ward aufgetan, denn ins Herze ließ ich den Heiland ein, Hosianna, nun ist der Friede mein! Text: Isaak Watts (*1674 ✝1748) Übersetzung: Walter Rauschenbusch (*1861 ✝1918)
Kurze Bewertung: "Hat Sie diese Andacht angesprochen?" | ja sehr | ja | es geht so | nein | überhaupt nicht | Schreiben Sie einen Kommentar
Diese Andachten sind ein Dienst des Christus-Zentrums Arche, Elmshorn (www.cza.de) Wenn Sie diesen Dienst täglich als E-Mail erhalten möchten, gehen Sie bitte auf folgende Seite: Gedanken zur Tageslosung als Mail oder schreiben Sie einfach ein kurzes Mail an: buero@cza.de Falls Sie diesen Dienst mit einer Spende unterstützen wollen: Überweisen Sie Ihre Spende an CZA, IBAN: DE83 2215 0000 0000 1026 28, BIC: NOLADE21ELH oder gehen Sie auf die Spendenseite des CZA, auf der Sie zusätzlich mit PayPal oder einer Kreditkarte spenden können. Das Copyright der Losungen liegt bei der Evangelischen Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de) Das Copyright der Andachten liegt bei Pastor Hans-Peter Mumssen. Die Andachten dürfen nur unverändert übernommen werden.
Kommentar schreiben:
|