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Losungswort Der HERR sprach zu seinem Volk: Siehe, ich will euch Getreide, Wein und Öl die Fülle schicken, dass ihr genug daran haben sollt. Joel 2,19 Lehrtext Jesus nahm die fünf Brote und zwei Fische und sah auf zum Himmel, dankte und brach die Brote und gab sie den Jüngern, dass sie sie ihnen austeilten, und die zwei Fische teilte er unter sie alle. Und sie aßen alle und wurden satt. Markus 6,41-42
Genug für alle
Heute möchte ich einmal vom Lehrtext ausgehen. Dieser beschreibt, wie Jesus Christus mit fünf Broten und zwei Fischen 5000 Männer satt machte. Da hier Frauen und Kinder nicht mitgezählt wurden, kann man von 10 000 bis 15 000 Personen ausgehen. Ich glaube, dass dieses Wunder sich wirklich so ereignete, möchte aber unseren Blick heute darauf lenken, was währenddessen noch passierte. Jesus ließ es z.B. nicht Manna regnen, wie es damals in der Wüste geschah, als Gott sein Volk aus der ägyptischen Sklaverei in das Gelobte Land führte. Vielmehr nahm Jesus das Wenige, was da war, und verteilte es zunächst einmal an seine Jünger, die es dann zu den Leuten brachten. Daraus können wir Folgendes lernen: Alles geschah nicht irgendwo, sondern um Jesus Christus herum. Er, der Sohn Gottes, ist in alldem der entscheidende Mittelpunkt. Doch auch seine Jünger spielten eine wichtige Rolle. Sie waren die Verteiler und gaben alles weiter, ohne erst einmal sich selbst zu sättigen. Es kann gut sein, dass das Wunder der Vermehrung in ihren Händen geschah. Jesus lehrte seine Jünger also zum einen Glauben an das, was Gott möglich ist, und zum anderen Selbstlosigkeit. Die Speisung der 5000 enthält eine zentrale Botschaft, die wir in allen vier Evangelien finden. Es geht darum, im Vertrauen auf Gott seine Gaben nicht für sich zu behalten, sondern weiterzureichen. Er kann selbst aus Knappheit Fülle machen. Was auch immer in dieser Welt geschieht – ich denke, wir Christen sind aufgerufen, so zu handeln, wie die Jünger es taten. Vielleicht lösen wir nicht die Versorgungsprobleme dieser Welt, doch wir können es so halten, wie es Mutter Teresa einmal formulierte: „Wenn Sie nicht hundert Menschen ernähren können, dann ernähren Sie nur einen.“
Einen gesegneten Tag wünscht Pastor Hans-Peter Mumssen Als Inspiration zum Gebet ein alter Gospelsong – frei übersetzt: Ganz normale Leute, Gott gebraucht ganz normale Leute. Mein Gott sucht sich Leute wie dich und mich aus, die bereit sind, einfach das zu tun, was er ihnen aufträgt. Gott gebraucht Leute, die ihm alles geben, ganz egal, wie gering dir dein Alles erscheint, denn wenig wird viel, wenn du es in die Hand des Meisters legst. So, wie der kleine Junge, der Jesus alles gab, was er hatte, und die Menge wurde versorgt mit Fisch und Brot. Dein Alles mag nicht wie viel erscheinen, doch wenn er zu dir kommt, leg es in des Meisters Hand und dann wirst du begreifen: Dein Leben wird niemals mehr sein wie zuvor. Komponistin: Dannibelle Hall Original: Ordinary People http://open.spotify.com/intl-de/track/4YLx1xCO7A8JgQ7eXQBVXF
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