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Losungswort Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus. Psalm 34,8 Lehrtext Der Engel des Herrn tat in der Nacht die Türen des Gefängnisses auf und führte die Apostel heraus und sprach: Geht hin und tretet im Tempel auf und redet zum Volk alle Worte dieses Lebens. Apostelgeschichte 5,19-20
Wir sind nicht allein
Als David Psalm 34 schrieb, aus dem das heutige Losungswort stammt, hatte Gott gerade sein Leben gerettet. David war nämlich vor Saul in das Land der Philister geflohen. Dort erkannte man ihn aber und brachte ihn zum König von Gat. Daraufhin stellte David sich wahnsinnig, sodass der König kein Interesse zeigte, gegen ihn vorzugehen oder ihn zu töten. Wenn man wie David versucht, sein Leben dadurch zu retten, indem man jemandem etwas vortäuscht, so kann das Ganze entlarvt werden. Die Spannung war also hoch, in der David sich in diesem Augenblick befand. Kann es da nicht passieren, dass gerade diese innere Spannung dazu führt, sich zu verraten? Doch David war nicht allein. Ein Engel lagerte sich um ihn her – unsichtbar, aber durchaus wirksam. Vielleicht hatte gerade diese innere Gewissheit ihm die nötige Ruhe gegeben. Im Lehrtext wird berichtet, dass die Apostel ebenfalls nicht allein waren. Sie befanden sich gerade im Gefängnis, weil sie überall unerschrocken das Evangelium verkündeten sowie Zeichen und Wunder durch sie geschahen. Immer mehr Menschen kamen, um geheilt zu werden. Viele von ihnen wurden an Jesus Christus gläubig. Doch dann geschah Folgendes: „Der Hohe Priester und seine Begleiter, die Sadduzäer, wurden von Neid erfüllt. Sie ließen die Apostel verhaften und ins Gefängnis werfen.“(1) Ohne fremde Hilfe wären sie verloren gewesen – doch auch hier schickte Gott einen Engel, der sie befreite. Was können wir diesen Worten nun entnehmen? Ich meine, dass wir damit rechnen dürfen, dass Gott seine Engel auch zu uns schickt, um zu helfen und zu bewahren. Gewöhnlich können wir sie nicht sehen – doch wir gehen nicht allein durchs Leben. In diesem Vertrauen können wir zur Ruhe kommen und die Kraft finden, auf dem Weg zu bleiben, den Jesus Christus uns zeigt.
Einen gesegneten Tag wünscht Pastor Hans-Peter Mumssen (1) Apg. 5,17-18 [Neues Leben Übersetzung] Als Gebet heute eine Strophe aus dem Lied „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“: Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet. In wieviel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet! Text: Joachim Neander (1680)
Zwei Ansagen in eigener Sache: 1. Leider ist uns in der gestrigen Andacht ein Fehler unterlaufen, auf den uns etliche Leserinnen und Leser aufmerksam gemacht haben. Es handelte sich nicht um die Söhne Samuels, sondern um die Söhne Elis. Diese hießen auch nicht Eli und Pinhas, sondern Hofni und Pinhas. 2. Am Sonntag, dem 18. Januar wird um 10:00 Uhr der Gottesdienst aus dem Christus-Zentrum Arche im Radio bei NDR Info und WDR 5 übertragen. Wir laden herzlich dazu ein, sich den Gottesdienst anzuhören oder vor Ort dabei zu sein. Das Thema lautet: „Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich, was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“
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